Pferdeunterstützte Traumatherapie

In der psychodynamisch ausgerichteten pferdeunterstützten Traumatherapie werden die Elemente des EAGALA Modells integriert, die mit den psychotherapeutischen Richtlinien übereinstimmen.

EAGALA = Equine Assisted Growth and Learning Association, entwickelte das gleichnamige Modell als Grundlage für pferdeunterstützte Therapie und Persönlichkeitsentwicklung.

Ilka Parent war von 2011 - 2016 EAGALA Netzwerk-Koordinatorin für Deutschland, eine von 19 weltweiten EAGALA Trainerinnen und Mentorin und hat weitestgehend dazu beigetragen, die Arbeit mit dem Modell in Deutschland bekannt zu machen.

Die therapeutische Arbeit mit dem Modell wurde in jahrelanger praktischer Arbeit weiter entwickelt. Anlehnend an das Modell arbeiten wir nach den folgenden Grundsätzen:

Im Team: Wir arbeiten immer in einem Team bestehend aus einer psychotherapeutischen Fachkraft, einem sog. Pferdespezialisten, und mindestens einem Pferd.

Es wird nicht geritten. Alle Aufgabenstellungen finden immer vom Boden aus statt.

erlebnispädagogisch, lösungs- und Klientenzentriert: Der Prozess, in Eigenverantwortung eigene Lösungen auf Fragestellungen zu finden, Risiken einzugehen, kreativ zu sein und auszuprobieren wird vom Team fachlich begleitet.

Wenn Sie mehr über pferdeunterstützte Traumatherapie erfahren möchten empfehlen wird "Die Grundlagen der Pferdeunterstützten Traumatherapie: mit Beispielen aus Behandlung einsatzbedingter Belastungsstörung".